Private Sector Development in Agriculture

Nachhaltiges landwirtschaftliches Wachstum ist einer der wichtigsten Faktoren für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung in Kenia. Land- und Ernährungswirtschaft beschäftigen über 80% der Erwerbstätigen, wobei der Großteil der landwirtschaftlichen Produktion von mehr als fünf Millionen Kleinbauern erbracht wird. Mehr als die Hälfte davon lebt unterhalb der Armutsgrenze. Kernproblem der landwirtschaftlichen Entwicklung in Kenia sind die nicht genutzten Produktions-, Markt-, und Beschäftigungspotenziale. Ursachen hierfür sind die niedrige Produktivität in nur schwach ausgebildeten Wertschöpfungsketten und die mangelnde Umsetzung politischer Reformen. Verschärft wird das Kernproblem durch den zunehmenden Druck auf natürliche Ressourcen. Da Das Oberziel der kenianischen Landwirtschaftsstrategie (ASDS) ist die Errichtung eines innovativen, marktorientierten, konkurrenzfähigen und modernen Landwirtschaftssektors. Zielgruppe des Programms sind marktorientierte Primärproduzenten (Bäuerinnen und Bauern sowie Fischerinnen und Fischer) sowie andere (insbesondere benachteiligte) ländliche Bevölkerungsgruppen (v.a. Personen ohne regelmäßiges Einkommen bzw. ohne Landbesitz, Subsistenzfarmer, Fischer, junge Erwachsene unter 30). Ungefähr die Hälfte dieser Zielgruppe lebt unterhalb der Armutsgrenze, wobei Frauen stärker von absoluter Armut betroffen sind als Männer und daher besonders im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen. Der regionale Schwerpunkt liegt auf den westlichen Provinzen Kenias, deren sozioökonomischen Entwicklungsindikatoren im landesweiten Vergleich besonders schwach ausgeprägt sind.
Qualifications: 
Für die Erreichung der Ziele wird vom Auftraggeber die Bereitstellung eines Pools internationaler Kurzzeitfachkräfte (bis zu 21 Fachkraftmonate, ca. 6 Monate pro Jahr) für die Beratung und Unterstützung von ASCU erwartet. Wesentliche Aufgaben der Kurzzeitfachkräfte bestehen in: Beratung und Unterstützung von ASCU hinsichtlich der Durchführung von Studien, Workshops, Trainings in den o.a. Aufgabengebieten Qualitätssicherung der entsprechenden Ergebnisse Benötigte Kompetenzen der Kurzzeitfachkräfte Hochschul- bzw. Fachhochschlussabschluss in Landwirtschaft, Sozial- und Politikwissenschaften Arbeitserfahrung in der internationalen Zusammenarbeit Arbeitserfahrung in Agrarpolitik, Pflanzen-, Tier- und Fischproduktion Arbeitserfahrung in Organisationsentwicklung sowie Monitoring und Evaluierung Profunde Kenntnisse in den Bereichen öffentliches Finanzwesen und Dezentralisierung Die Fachkräfte müssen langjährige Erfahrung nicht nur in ihren Fachgebieten besitzen, sondern darüber hinaus auch über die für den Kontext notwendige soziokulturelle Kompetenz vorweisen. Ein partner- und kundenorientiertes, effizientes Handeln sowie interdisziplinäres und flexibles Denken, und Ausbildungserfahrung sind dabei Voraussetzung Für alle Fachkräfte ist die Beherrschung von Englisch in Wort und Schrift Voraussetzung.
Start / Duration: 
Der Einsatz der internationalen KZF soll 01/2012 (geplant) beginnen. Projektende ist dann 06/2015. Die Einsätze der internationalen Kurzzeitfachkräfte sind mit der GIZ und dem Partner abzustimmen
Haben sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit AFC Consultans in diesem Projekt in Kenia? Dann senden sie bitte ihren aktuellen CV an: Barbara.Braun [at] afci.de Danke!