Grünes Innovationszentrum in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Das Vorhaben unterstützt prioritär die Wertschöpfungskette Straucherbse (pigeon pea). Darüber hinaus ist geplant, in einem geringeren Umfang und im Rahmen von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (EPW) die Wertschöpfungsketten Reis und Baobab zu fördern. Zielregion ist der Beira Korridor und hier insbesondere die Sofala Provinz. Das Vorhaben wird über vier Handlungsfelder umgesetzt:

(1) Innovationen in kleinbäuerlichen Betrieben;

(2) Innovationen für vor- und nachgelagerte Akteure;

(3) Stärkung der Selbstorganisation der WSK-Akteure;

(4) länderübergreifender Austausch.

Im Fokus des Globalvorhabens steht die Verbreitung von erprobten technischen und organisatorischen Innovationen mit dem Ziel, die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, Beschäftigung und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern.

Fachliche Aufgaben:

  • Inhaltliche Gesamtverantwortung für den Auftrag;
  • Aufbau von Beziehungen zu vor- und nachgelagerten Privatunternehmen der geförderten Wertschöpfungsketten;
  • Entwicklung von Verbesserungsstrategien für die bearbeiteten Wertschöpfungsketten unter Berücksichtigung der Ziele des Vorhabens;
  • Konzeptionierung, Akquise und Vorbereitung von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft;
  • Vorbereitung von unterschriftsreifen iEPWs;
  • Beratung, Betreuung und Umsetzung von iEPWs;
  • Sicherung der Umsetzung des fachlichen Konzeptes des Auftrags, ggfls. Anpassung des Konzepts bei unvorhergesehenen Hindernissen sowie bei erfolgversprechenden Opportunitäten.

Projektmanagementaufgaben

  • Gesamtverantwortung für die erfolgreiche Umsetzung des Auftrags;
  • Leitung des Teams des AN (inkl. Personalverantwortung) und Ansprechpartner für den AG;
  • Verantwortung bei der Kontrolle der Mittelverwendung und der Finanzplanung in Ab-sprache mit der/dem DV der GIZ;
  • Erstellung des Inception Reports;
  • Regelmäßige Berichterstattung wie im Globalvorhaben vereinbart;
  • Abstimmung der Arbeitsschritte mit wesentlichen Beteiligten und Gewährleistung der Transparenz für den Partner;
  • Unterstützung des AG bei der Fortschreibung und/oder Anpassung der Konzeption des Globalvorhabens unter Berücksichtigung der fünf Erfolgsfaktoren von Capacity WORKS;
  • Sicherstellung der Anschlussfähigkeit im Management des Auftrags an die GIZ-Praxis durch den Einsatz von Capacity WORKS;
  • Identifizierung des Bedarfs an Kurzzeiteinsätzen innerhalb des verfügbaren Budgets sowie Planung und Steuerung der Einsätze und Betreuung der lokalen und internationalen Kurzzeitfachkräfte;
  • Mitwirkung bei der Beauftragung lokaler Fachkräfte;
  • Koordinierung der Organisation bzw. Leitung von Fortbildungsmaßnahmen;
  • Sicherstellung der Projektverwaltung des deutschen Beitrags;
  • Arbeitsfortschritt überwachen und dokumentieren;
  • Monitoring und Evaluierung nach den Vorgaben des Vorhabens sicherstellen;
  • Unterstützung der/des DV bei der Erstellung und Anpassung des Operationsplan;
  • Planung und Betreuung von projektbegleitenden Untersuchungen;
  • Unterstützung des AG bei der Beantwortung von Anfragen aus dem BMZ und der Steuerungsstruktur des GV sowie der Erfassung von Innovationen, Guter-Praxis-Beispielen" und Erfahrungen;
  • Unterstützung des AG bei der Vorbereitung und Durchführung von Zwischenevaluierungen.

 

Qualifications: 

Für diese Aufgaben sind folgende Qualifikationen und Kompetenzen erforderlich:

  • Hochschulabschluss in Agrarwirtschaft, Agrarhandel oder vergleichbare Fachrichtung (mindestens Diplom oder Master);
  • Mindestens 10 Jahre Erfahrung im Bereich ländliche Entwicklung, vorzugsweise im Bereich Förderung von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft und/oder Wertschöpfungskettenförderung;
  • Mindestens 3 Jahre Projektmanagement- und Führungserfahrung;
  •  Berufserfahrung in der internationalen Zusammenarbeit, vorzugsweise in Afrika - Erfahrung in Mosambik ist von Vorteil;
  • Ausgeprägte Fachkenntnisse in den Bereichen Förderung landwirtschaftlicher Wert-schöpfungsketten, Capacity Development (HCD, Organisationsentwicklung, Kooperation/Vernetzung);
  • Ein partner- und kundenorientiertes, gendersensibles und effizientes Handeln sowie interdisziplinäres Denken und Ausbildungserfahrung sind Voraussetzung;
  •  Für den Kontext notwendige soziokulturelle Kompetenz;
  • Die internationale Langzeitfachkraft sollte das Managementmodell der GIZ, Capacity WORKS, beherrschen bzw. vor Start des Vorhabens durch eine von der GIZ beauftragte Multiplikatorenfirma qualifiziert werden;
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, sowie Portugiesischgrundkenntnisse oder sehr gute Spanischkenntnisse;
  • Erfahrungen in der Beratung von Unternehmen der vor- und nachgelagerten Bereiche sowie zu Zertifizierung und in der biologischen Landwirtschaft wären wünschenswert.

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